Wenn die ersten Sonnenstrahlen locken, lohnt sich ein Besuch im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim gleich doppelt. Ein reichhaltiges Programm wartet auf die Besucher und für alle Familienmitglieder, ob alt oder jung ist etwas dabei.
Und so ganz nebenbei ist ein flotter Spaziergang durch das Gelände auch das beste Mittel gegen eventuelle Frühjahrsmüdigkeit. Der grosse Rundwanderweg hat eine Gesamtlänge von rund 2 km und führt durch fünf Baugruppen innerhalb des Museumsgeländes. Das Museum bildet ganz Franken in einem stark verkleinerten Maßstab ab. Im östlichen Teil des Geländes befinden sich Bauernhäuser und Hopfenhäuser aus Regnitzfranken und der Frankenalb, im Süden stehen Häuser aus dem Altm�ühlgebiet und im Osten wurde die größte Baugruppe errichtet mit Häusern aus Mainfranken und der Frankenhöhe. Dazu gibt es noch zwei Sonderbaugruppen zum Thema Industrie und Technik und zum Mittelalter. Hier stehen die weithin sichtbaren strohgedeckten Häuser, deren ältestes mit originaler Bausubstanz immerhin aus dem Jahr 1367 stammt.
Für Kinder besonders interessant ist ein Besuch im "Seubersdorfer Hof", denn dort sind neue Ferkel und Zicklein angekommen.