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Fischerkahn in Knetzgau
Zwischen dem Steigerwald und dem Naturpark Hassberge gelegen, bietet Knetzgau vielfältige
Möglichkeiten zu ausgedehnten Wanderungen.
Der Ort wurde zwischen 750 und 799
erstmals urkundlich in diversen
Schenkungsurkunden erwähnt. Repli-
kate verschiedener Schenkungsur-
kunden können im Treppenhaus des
Rathauses besichtigt werden.
Viele Baudenkmäler zeugen von der wechselhaften Geschichte Knetzgaus.
Am Ortsausgang Richtung Sand a. Main steht die gotische
Leonardi- oder Siechenkapelle. Besonders interessant ist der relativ seltene Beodenbelag
im Rosenspitzmuster. Die Altäre der Kapelle ist reich mit Schnitzwerk und Gemälden ausgestattet.
Das Rochus-
glöckchen in der Kuppel der Kapelle stammt aus dem ehemaligen Ort Miltz, welcher in den
Hussittenkriegen im 15. Jahrhundert zerstört wurde.
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Links neben der Kappelle befindet sich
die Seuchenmarter aus dem Jahr 1732.
Sie wurde von einem Bauern aus Dank
für die Verschonung vor einer Vieh-
seuche errichtet. Die bemerkens-
werten Reliefdarstellungen zeigen
u.a. den Hl. Wendelinus und die Kreuzigung Christi.

Siechenkapelle
Im Ortsteil Schwappach befindet sich das gleichnamige
Barockchloss, welches von 1733 bis 1738 erbaut wurde.
Es zählt zu den bedeutensten Bauwerken des Zisterzienserorden,
der in Kloster Ebrach
eine Niederlassung hatte. Bereits 1525 wurde an dieser Stelle ein kleiner Amtshof, von dem aus
Zehnt und Steuern eingetrieben wurden.
Das Schloss selber war Sommersitz der Ebracher Äbte und
diente von 1803 bis 1811 als Exil des letzen Ebracher
Abtes Eugen Montag.
Heute befindet sich im Hauptbau das sehenswehrte Maintal-Steigerwald-Museum und im
Spiegelsaal und Schlosshof finden regelmäßig Konzertveranstaltungen statt.
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