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Die Gemeinde Oberscheinfeld ist ein idyllisch gelegener Ort, von Feldern und Wiesen
umgeben und von den bewaldeteb Höhenzugen des Steigerwalds umsäumt.
Als "Sgegeuelt" wird der Ort 1114 erstmals erwähnt. 1202 ging der Ort aus dem Besitz der
Edlen von Scheinfeld an das Hochstift in Bamberg über. In dessen Besitz blieb er bis zur Auflösung des
Hochstifts im Jahre 1802.
Anfänglich wurde diese bambergische Amt von der Burg Scharfeneck verwaltet. Von dieser Burg ist heute
nur der Burgfried übrig, der als Aussichtturm genutzt wird und einen herrlichen Ausblick über diesen
Teil des Steigerwalds bietet. Um 1500 wurde die Verwaltung in das Amthaus im Dorf verlegt. Das
"Schlösschen", wie es genannt wird, wurde in den Jahren 1749/50 von Michael Küchel
in seiner heutigen Form gestaltet.
Der Turm der erhöht stehenden Pfarrkirche St. Gallus wurde 1922 erhöht und das Langhaus 1935 neu errichtet.
Über die Entstehung der Pfarrei gibt es nur wenige Informationen, sie dürfte wohl um das Jahr 1420 entstanden
sein. Der Chorturm mit seinem gothischen Gewölbe dürfte bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts
zurückreichen. Der Freskenschmuck dieses Teils der Kirche wurde bei Umbauarbeiten stark dezimiert.
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Die barocke Verkleidung des Hochaltars birgt eine spätgotische Steinmenda mit einer Reliquienkapsel
und einer Weihurkunde von 1691. Um 1650 wurde die Kirche aufgrund der Zerstörungen des 30-jährigen
Krieges als baufällig bezeichnet. Die Arbeiten an der Kirche zogen sich bis 1691. Am 18.07.1691 erfolgte die
Weihe des Langschiffes durch den Würzburger Weihbischof Stephan Weinberger.
Der Oktober ist in der Gemeinde der Kirchweih-Monat. vom 1. - 4. Wochen- ende finden
die Kirchweihen (Kerwa) in allen Ortsteilen statt. In Oberscheinfeld selber am 3. Wochenende
im Oktober.
Besuchern vom Oberscheinfeld steht ein sehr gut ausgebautes Wander- und Radsteckennetz in waldreicher
und naturbelassener Landschaft zur Verfügung und lädt zu ausgedehnten Touren durch den Naturpark
Steigerwald.
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