| Steigerwaldorte: Burgwindheim |
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Fremdenverkehr war in Burgwindheim schon im Altertum bekannt. Die Lage an der ehemaligen Poststraße von Bamberg nach Würzburg brachte viele Reisende in diesen Ort. Aber auch die Wallfahrtskapelle Hl. Blut sorgte für einen steten Besucherstrom. Von Süden kommend, fällt dem Besucher die eindrucksvolle Kulisse des Barockschlosses ins Auge. Es diente vor allem als Amtshof des Klosters Ebrach. Besonders sehenswert ist die Wallfahrtskapelle Hl. Blut, welche von 1594 bis 1597 erbaut wurde. "Hier ist derjenige Ort, auf welchem im Jahr 1465 bei der Corpus-Christi-Prozession sich die Monstranz ohne Mitwirkung des Priesters, des Windes oder sonst einer natürlichen Ursache von selbst geöffnet hat und sich die heilige Hostie auf die Erde abgesengt und gelegen hat" erklärt eine Inschrift das Wunder. Auf einer kleine Bühne unter dem Altartisch befindet sich eine Darstellung des Wunders: Ein Engel aus Wachs hält den anderen Engeln die Hostie zur Anbetung vor. |
Von außen betrachtet sieht die Pfarrkirche St. Jakobus recht schmucklos und einfach aus. Im Inneren jedoch beherbergt sie eine weite Spiegeldecke mit Szenen aus der Heilig-Blut-Wallfahrt. Ein Schüler Tiepolos schuf dieses imposante Kunstwerk. In direkter Nachbarschaft befindet sich der Heilig-Blut-Brunnen. In Jahr 1626 entdeckte man hier eine heilkräftige Quelle. Das Brunnenhaus von Leonard Dienzenhofer wurde 1730 über dem Brunnen errichtet.
Führungstermine für das Barockschloß, die barocke Pfarrkirche, die Heilig-Blut-Kapelle und den Heilig-Blut-Brunnen können unter der Telefonnummer 09551/1050 oder 0951/1052 vereinbart werden. |
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