| Steigerwaldorte: Eltmann |
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Eltmann liegt am nördlichen Ende
des Steigerwalds, an der Grenze zum
Naturpark Haßberge. Bereits um
640 wurde Eltmann als "Castell
Altimoin" (Castell am oberen Main)
erwähnt. Daher auch die zahlreichen
historischen Zeugnisse. 1335 erhielt Eltmann die Stadtrechte
durch Kaiser Ludwig dem Bayern (1314-1347) verliehen.
Das Wahrzeichen der Stadt, der Wallburgturm aus dem 11. Jahr- hundert, erhebt sich auf einer
südöstlich der Stadt gelegenen Bergkuppe.
Wer den herrlichen Ausblick
von den Zinnen des Wallburgtums über das Maintal,
in den Steigerwald und den
Naturpark Haßberge so richtig
genießen will, sollte die
historische Schloßsteige benutzen.
Diese wurde 1985 anläßlich der 650-Jahr-Feier
der Stadt vom Verein für Heimat- geschichte Eltmann e.V.
mit den Originalfiguren Fuchs
und Löwen wieder aufgebaut. |
Hinter der Stadtpfarrkiche befindet sich das wohl älteste Denkmal der Stadt: die Ölbergkapelle aus dem 13. Jahrhundert. Nicht versäumen sollte man einen Besuch der Wallfahrtkirche "Maria Heimsuchung" im Ortsteil Limbach. Sie wurde nach Plänen des be- rühmten Barockbaumeisters Baltha- sar Neumann von 1751-1755 erbaut. Die Weihe am 7. September 1755 durch Fürstbischof Adam Friedrich Graf von Seinsheim durfte der Baumeister jedoch nicht mehr erleben. Er starb am 19. August 1753. Die Kanzel und der Hochaltar sind Meisterwerke des main- fränkischen Bildhauers Johann Peter Wagner.
Die 5 Brauerein am Ort - bei nur 2.700 Einwohnern -, machen die Stadt zur "Bierstadt am Main". Dies wird bei den "Eltmanner Biertagen" am letzten Juli-Wochenende auf dem Marktplatz stilvoll gefeiert. |
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