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Der Name Trabelsdorfs taucht in einer Schenkungsurkunde an das
Kloster Michaelsberg in Bamberg aus der Zeit Bischofs Otto I. (1102-1139)
erstmals auf. Graf Berhtold Berhtheim über-
eignete dem Kloster damals sein
Landgut bei Trageboldestorf. 1150 ging Trabelsdorf zusammen mit Lisberg in den
Besitz der Herren von Thinnfeld (auch Thüngfeld genannt) über. Es ist anzunehmen,
daß Trabelsdorf wesent-
lich älter als Lisberg ist,
da Siedlungen, welche auf "-dorf" oder "bach" enden,
in der Regel älter sind als die auf "-berg" oder "-feld".
In späteren Jahren ging Trabelsdorf in den Besitz des Eyrich von Münster über, welcher
nach und nach den adeligen Besitz der damals mit Trabelsdorf zusammenhing zurückkaufte.
Eyrich von Münster führte auf seinen Dörfen die Reformation ein und ließ 1570 eine Kirche
erbauen. Trabelsdorf ist seither eine evangelische Enklave im katholische Umland. Ein Ehrenmal
in der Trabelsdorfer Kirche zeigt Eyrich von Müster mit seiner Frau und seinen sechs Söhnen.
Die Familie von Münster verkaufte 1664 Gut und Herrschaft von Trabelsdorf-Dankenfeld
an die Familie Marschalk von Ostheim.
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Seine heutige Gestalt erhielt die ehemalige Wasserburg um 1700, als die Famlie Marschalk von Ostheim
das alte baufällig gewordene Schloss abreißen und einen Neubau errichten lies. Hier lebte u.a. auch Charlotte von Kalb
(Geburtsname: Charlotte Sophia Juliane Marschalk von Ostheim), die Seelenfreundin Friedrich Schillers und anderer
großer deutscher Dichter. Heute beherbergt das Trabelsdorfer Schloß die Verwaltungsgemeinschaft Lisberg und zwei Artztpraxen.

An den Trabelsdorfer Weihern
Zu den festlichen Höhepunkten des Dorflebens zählen das Seefest Anfang Juli
das Dorffest Ende September und der Weihnachtsmarkt an 2. Advent. Zahlreiche weitere
Veranstaltungen wie Kabaret, Kunst und Musik runden das Angebot ab.
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