| Steigerwaldorte: Wiesentheid |
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Der Name Wiesentheid wurde bereits 918 erstmals urkundlich erwähnt und blickt somit auf eine sehr lange Geschichte zurück. Am 15. März 1682 bekam der Ort von Johann Otto von Dernbach das Marktrecht verliehen. Nach seinem Tod heiratete die Witwe den Grafen Rudolf Franz von Schön- born. In der Folgezeit erlebte Wiesent- heid einen gewaltigen Aufschwung und erhielt zum größten Teil sein heutiges Gesicht einer kleinen Barockresidenz. Das Residenzschloß wurde unter den Grafen von Schönborn, die heutigen Besitzer des Schlosses, erweitert und die Kreuzkapelle wurde zur Grablege der Schönborns ausgebaut. Die Pfarrkirche St. Mauritius wurde 1727/1732 nach Plänen des berühmten Barockbaumeisters Balthasar Neumann |
neu gebaut. Davor stand an dieser Stelle die Marienkapelle, welche im Jahr 1680 zur St. Mauritius-Kirche umgebaut wurde. Die impossante Kreuzigungs- gruppe neben der Kirche stammt aus dem Jahr 1766 und wurde von den Bildhauer Lukas van der Auvera errichtet. Im ehemaligen Pfarrhaus befindet sich seit der gelungenen Sanierung 1997/98 die Kulturstätte des Marktes Wiesentheids.
Von Wiesentheid lassen sich wunder- bare Touren nach Abstwind, Castell oder in den Steigerwald unternehmen. Die Weinanbaugebiete ringsum laden die Weinfreunde unter den Besuchern zu einer zünftigen Weinprobe köst- lichen Frankenweins ein. |
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