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Pfarrkirche Schönbrunn
Der kleine Ort Schönbrunn ist allgemein als "das Dorf der Maurer und Fliesenleger"
bekannt.
Schon in vor- und frühgeschichtlicher Zeit war der Raum Schönbrunn besiedelt, wie
Bodenfunde beweisen. Die erste urkundliche Nennung erfolgte am 6. Oktober 1278 in
einer Schenkungsurkunde des Bischofs Berthold von Würzburg. Ludwig von Wineheim
überließ ihm die Veste "Sconenbrunn" für 350 Heller bei seinem Eintritt in das
Kloster Ebrach. Die Burg brannte allerdings im Bauernkrieg 1225 nieder, jedoch sollen
Reste dieser Anlage noch Ende des voletzten Jahrhunderts zu sehen gewesen sein.
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Der schöne Brunnen, von dem der Ort seinen Namen erhielt, existiert
schon lange nicht mehr. Schön ist allerdings die Lage des Dorfes im Talkessel der
Rauhen Ebrach.
Der Turm der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde im 14. Jahrhundert gebaut und im
18. Jahrhundert aufgestockt. 1736 bekam der Turm seine welsche Haube. Die drei
Altäre im Inneren der Kirche stammen aus der säkularisierten Karmelitenkirche in
Bamberg, woran noch eingie Heilige wie Theresia, Albertus, Andreas Corsini und
Petrus Thomas erinnern.
Das ehemalige Schulhaus in der Ortsmitte wird heute als Rathaus genutzt
Im Wald südwestlich von Schönbrunn steht die kleine St. Anna-Kapelle. Heimkehrer
des zweiten Weltkrieges erfüllten ein Gelübde und bauten die heutige Kapelle. Vorher
stand hier eine Statue der Mutter Anna von einer Schutzmauer umgeben. Heute
noch pilgern die Bewohner aller benachbarten Gemeinden am St. Anna-Tag (26. Juli) zu diesem
kleinen Waldheiligtum.
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