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Das Pfennigwunder
Kaiserin Kunigunde stiftete der Stadt Bamberg die Stefanskirche. Beim Bau
dieser Kirche wurde nun festgestellt, daß ein Handwerker wiederholt mehr
Lohn aus der Zahlschale genommen zu haben musste als ihm zustand. Man
konnte aber den Dieb nicht bestimmen.
Als die Kaiserin davon erfuhr, beschloß sie den Lohn selbst auszuteilen.
Sie legte einen Pfennig in die Zahlschale und jedem war es nur möglich den
Lohn aus dieser Schale zu nehmen, welcher ihm zustand. Als nun der Dieb
in die Schale griff, brannte ihm der Pfennig ein Loch in seine Hand.
Somit war der Dieb erkannt und wurde mit Schimpf und Schande von dannen gejagt.
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